Saturday, March 10

Solar storm

http://www.perthnow.com.au/news/solar-storm-a-backhand-slap-to-our-face/story-e6frg12c-1226295654323?sv=430ce4759c5dc66fccf2e2c4eab8d1a3


 






















The Northern Lights are seen off the east coast of Iceland during the March solar flare / Picture: AP Source: AP

Sonnensturm

Wie berichtet wurde hat es einen mächtigen Sonnensturm gegeben, der sicher auch Auswirkungen auf die Erde hatte. Vielleicht ist deswegen Schnee in Jerusalem, Hochwasser in Sydney und unglaubliche Hitze in Perth. In Perth kann man nur am Morgen raus an den Strand, um Sport zu machen. Nach 8 Uhr ist es schon zu spät, denn die Temperaturen liegen um diese Zeit bereits bei 29 Grad. Wie immer am Samstag, Thomas ist mit dem Rad unterwegs und ich um 7 Uhr an den Strand zum laufen, meditieren und den ein oder anderen Schnappschuss einfangen. Wer die letzten Blogeinträge gelesen hat, hat sicher schon mit bekommen, dass ich auch gerne filme. Also hier kommt das Meer und das Morgenerwachen:



Tuesday, March 6

Staying on


Ok. Noch 18 Minuten und dann ist wieder Schluss fuer heute. nach der Arbeit geht es nicht zum Strand. Dafuer gehe ich zum Achtsamkeitstraining, das ich seit drei Wochen mache und heute ist Halbzeit. Ich freue mich immer auf dieses Training, doch heute bin ich irgendwie zu aufgeregt und wuerde am liebsten absagen. Wobei die Aufregung eine willkommene Gelegenheit ist, Achtsamkeit zu ueben. Heute Morgen hat mich die Nachricht erreicht, dass die Person, fuer die ich die klinische Leitung uebernommen habe, nicht wieder zurueck kommt. Sie wird am Ende dieser Woche kuendigen. irgendwie war das alles vorhersehbar, ich wusste ja, das sie sich fuer einen anderen Job beworben hatte. Dennoch spuere ich nun noch mehr Verantwortung und Respekt gegenueber dieser Rolle und Aufgabe. Mein Chef freut sich und auch darueber, dass ich weiter machen will. Mal sehen, welche Huerden ich nun noch ueberwinden muss, bis dann alles in Sack und Tueten ist. Ich glaube ich gehe jetzt doch erst einmal zum Training. Und dann kann ich immer noch aufgeregt sein :-)

Saturday, March 3

MueckenToetolin



und das nächste Video ist meine Version mit der Pointe, denn das Original Video hört leider kurz davor auf. Dafür  muss man aber meine laienhafte Darstellung ansehen. Es ist zum Lachen und zum Weinen. Soo peinlich. Sorry, aber dieses Video ist eines der Abschiedsvideos gedreht in 2006 bevor es nach Perth ging. Weitere werden folgen. Und die haben es dann aber wirklich in sich.


Ich weiß, man kann es kaum aushalten :-)

100 Millionen Minuten

http://100-millionen-minuten.blogspot.com.au/

Momentaufnahmen am Ende einer wieder Woche


Der Herbst ist da. Diese Jahreszeit ist eine der schönsten hier. Es ist etwas kühler, etwas windiger und dennoch sonnig. Zur Zeit haben wir immer noch Temperaturen in 30igern, aber es ist definitiv besser auszuhalten. Der Abendhimmel bietet Kunst kostenlos zum ansehen und dabei ändert er sich ständig. Auch gestern nach unserem Abendspaziergang am Meer haben wir uns gleich im Trigg Restaurant nieder gelassen und den Sonnenuntergang genossen. Mit einem vollmundigen Wein und leichter Kost hat sich die Woche gebührend ausklingen lassen.


Was gibt es Neues. Nun bei Thomas leider wenig Bewegung und aufregende Projekte lassen auf sich warten. Ein paar Mitarbeiter müssen das seit letztem Freitag nicht mehr. Sie warten nun auf einen neuen Job. Bei mir ist immer noch alles offen. Im Moment bin ich ja immer noch in der Vertretungsstelle und warte darauf, ob meine Vorgängerin nun wieder kommt oder nicht. Angeblich hat sie bereits eine mündliche Zusage für ihre neue Stelle und hatte ja deshalb schon den Elternurlaub verlängert. Allerdings muss sie das natürlich schriftlich haben, bevor sie bei uns kündigt. Mich nervt es und ich finde es auch nicht gut, uns so hängen zu lassen. denn, wenn sie nicht wieder kommt fehlt uns eine Vollzeitstelle, die eben auch nicht so schnell zu besetzen ist. Das hätten wir schon lange anschieben können, wenn sie etwas konsequenter wäre. So haben wir eben alle unterschiedliche Wertvorstellungen und Handlungsprinzipien. Das nur an SICH SELBST DENKEN geht mir sowieso ziemlich auf den Keks. Wir reden hier ja nicht ums Überleben.




Die politischen Ereignisse in Deutschland verfolgen wir täglich und am Samstag morgen sehen wir immer das HEUTE JOURNAL von dem vorherigen Tag. So kann man uns manchmal wettern hören :-) und unseren Kommentaren lauschen. Die Ereignisse um eine bestimmte Person und die damit verbundenen Ehrensold Diskussion sind schon eine Herausforderung des Ertragens. Jeder will doch nur seine eigenen Schäfchen retten. Wie erklärt man das eigentlich dem einfachen Bürger? Und wie hält das ein normaler Bürger, der für alles Konsequenzen tragen muss, eigentlich aus? Geht es dem Einzelnen dann doch nicht so nahe? Oh, ich könnte eine intensive Diskussion führen über all das.

Hier hat Frau Gillard gerade noch die Kurve bekommen, nachdem Mr Rudd doch tatsächlich versucht hat, sein Amt wieder zu bekommen. Also solche Absurditäten sind auch hier möglich. Am Ende geht es um Macht, Kontrolle, Geld und Egoismus. Im großen wie auch kleinen Rahmen.

So, zurück zum Wochenendalltag, der Waschmaschine, unserem Freund Robert, der Couch, dem Buch, der Sonne, dem Meer und vielleicht dem Kino. Heute morgen wie immer erst der Sport dann das Vergnügen. Manchmal brauche ich gar nicht mehr.


Wednesday, February 29

Feierabend



Heute hatten wir wieder etwas Hitze, zumindest tagsueber. Und da war es nur schluessig, auf der Fahrt nach Hause ans Meer zu fahren, einen letzten Kaffee zu ergattern und aufs Meer zu schauen. Thomas hatte es gerade noch geschafft, uns zwei Kaffee zu kaufen. Danach hatte der Laden schon zu gemacht. Echtes timing eben. Draussen sitzend war es leider wenig erfrischend, so das wir etwas naeher ans Wasser 'mussten'. Von unserem Ausguck erspaete Thomas dann am Strand eine sich tummelnde Robbe, die wohl aehnliches wie wir im Sinn hatte. Sie war ziemlich nahe am Ufer und hat sich nicht geziert, von uns fotografiert zu werden.

Sunday, February 26

ICEHOUSE - Was fuer ein tolles Konzert


Das Konzert im Kings Park hat so viele Erinnerungen an die 80iger Jahre, mein Zuhause, meine Teenager Zeit und den ersten Liebeskummer geweckt.

Mitten in Ostdeutschland hoerte ich die Musik, die wir inoffiziell vom Westradio auf dem Rekorder aufgenommen hatten. Ich erinnere mich an mein Zimmer auf dem Dachboden, ein Teil ist mit Matrazen ausgelegt, weil ich das cool fand, und an meinen kleinen Schreibtisch am Fenster, das geoeffnet die Waerme des Sommers hinein gelassen hatte.

Ich erinnere beinahe den Geruch, und spuere die Waerme auf meiner Haut. Unglaubliche Zeiten waren das. Im Leben hatte ich damals nicht daran gedacht, mal hier in Perth in Australien zu leben. Ich wusste nicht einmal, dass diese Band eine australische Band ist. Und so fand ich mich im Tohuwabu der Gefuehle und Erinnerungen. Dieses Lied hat uns dann auch nicht mehr sitzen lassen. Wir haben getanzt.

Einfach nur herrlich und so unglaublich intensiv.

Beach walk




spaziergang am meer / unser hausstrand


Monday, January 9

Und immer wieder Abschied

Abschied vom Meer

Eigentlich wäre dieser Tag mein erster Arbeitstag im neuen Jahr gewesen. Vor der Abreise aus Deutschland letzte Woche hatte ich dann aber um einen weiteren freien Tag gebeten, um mich von den Umstellungen, zeitlich wie auch emotional, zu erholen. Was für eine gute Entscheidung.

Ein Tag mal wieder ganz für mich alleine. Ich liebe dieses Gefühl und diese Stimmung. Es bringt auch immer wieder alte Erinnerungen an die ersten Monate meines Ankommens in Perth zutage. Gar nicht arbeiten ist auch Klasse. Es hat so etwas von Freisein und so in den Tag hinein leben.

Das ich heute frei hatte, hatte aber auch noch einen anderen Vorteil. Ich konnte eine Freundin treffen, die am Mittwoch zurück nach Deutschland geht, um dort ihren neuen Job im Februar anzufangen. Wir kennen uns nun ungefähr 5 Jahre. Sie war DIE Nachbarin, die ich mit nur einem Satz in einem meiner Blogeintragungen ,Zufälle' erwähnt hatte. Der Eintrag ist vom 20. August 2006 und ich erwähne D dort nur sehr kurz. Ahnte zu diesem Zeitpunkt ja nicht, dass wir Freunde werden wuerden.

Und heute haben wir Abschied genommen. Sind noch einmal zu einer ungewöhnlichen Zeit auf einen Kaffee ans Meer. Normalerweise hätte ich um diese Zeit noch gearbeitet. Aber wie gesagt, da ich frei hatte, war das alles kein Problem. Gestern Abend haben wir alle noch ein paar Flaschen Wein gekillt, gelacht, und darüber sinniert, was die Zukunft wohl so bringen wird. Und ganz spontan hatten wir uns dann noch einmal für heute verabredet.

Nachdem wir uns heute verabschiedet haben, fühle ich mich ziemlich down. Ein Stück Vertrautheit geht verloren, es ist ein Verlust, obwohl keiner gestorben ist. Dennoch fällt es mir schwer, mir vorzustellen, dass wir uns nun nicht mehr sehen. Ich hatte gar nicht gedacht, dass es mir so zusetzt.

Und auf diesen Moment des Abschieds habe ich mich gar nicht so gut vorbereitet. Eine Karte mit den wichtigsten Gedanken und Wuenschen habe ich geschrieben und schnell noch eine CD gebrannt. Lieder von einer deutschen Band, die ich sehr gerne mag und die immer so treffend ausdruecken, mit dem ich etwas anfangen kann. Der aktuelle Song 'Am Leben' ist so unglaublich kraftvoll und direkt.

Hier eine Kopie des Songtextes von Rosenstolz


Hast du alles probiert?
Hast du alles versucht?
Hast du alles getan?
Wenn nicht, fang an!

Hast du wirklich gelebt?
Hat deine Welt sich wirklich gedreht?
Hast du alles getan?
Wenn nicht, fang an!

Was willst du sagen?
Wen willst du fragen?
Was willst du erleben
und was willst du geben?
Wer gibt dir den Frieden
und was ist liegengeblieben?

Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Weil dein Herz noch Feuer fängt
Weil dein Herz die Liebe kennt
Du bist am Leben
Du bist am Keben

An was willst du glauben
oder glaubst du an dich?
Wie oft wirst du betrogen?
Wie oft belügst du dich?
Wieviel Türen wirst du öffnen?
Welches Schloss knackst du nie?
Wie oft kannst du widerstehen
und wann gehst du in die Knie?

Warum wirst du weinen
und wie oft bleibst du stumm?
Und für wen wirst du beten,
weisst du wirklich warum?
Und bei wem wirst du schlafen
und vor wem rennst du weg?

Ich kann deinen Herzschlag hören,
keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Weil dein Herz noch Feuer fängt
Weil dein Herz die Liebe kennt
Du bist am Leben
Du bist am Leben

Und hast du dich verlaufen,
ich bin da, bring dich nach haus'

Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben

Wir sind am Leben
Wir sind am Leben

Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird uns zerstören
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben
Weil unser Herz Feuer fängt
Weil unser Herz Liebe kennt
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben

Quelle: http://www.songtextemania.com/wir_sind_am_leben_songtext_rosenstolz.html


Sunday, January 8

Mal eben Reifen wechseln

Bei 5 Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen Dubai bekommt man so einiges zu sehen.

Hier werden vor dem Start noch schnell die Reifen gewechselt.

Das muss erst einmal inspiziert werden.

Und dann sieht aus, als ob ein Zahnarzt den Weissheitszahn nicht raus bekommt. Da wird ordentlich geruckelt, wenn das Werkzeug nicht mehr ausreicht.


Und ab ist es. Und die Insassen merken von all dem nichts. Was sie denen wohl erzaehlt haben, warum es zu einer Startverzoegerung kam. So wie auf dem Bild ist das Flugzeug nicht gestartet :-) Der Reifen kam auch noch dran und dann wurde die Maschine auf die Startbahn gerollt.

Dubai aus der Luft



Dubai


Desert dust






The Palm

Thursday, January 5

Rück- und Einblicke

Noch anderthalb Tage in Deutschland und dann geht es wieder zurück nach Perth. Dort erwarten mich wohl über 30 Grad und Hitze. Zurück in den Sommer also. Doch vorher ein Rückblick auf meinen Aufenthalt in Germany.

Angekommen nach über einem Jahr am 23. Dezember 2011 konnte ich wenig Aufregung verspüren. Die Freude darüber, sicher gelandet zu sein, wahr doch schon sehr dominant. Überhaupt hatte ich in letzter Zeit so etwas wie Anzeichen von Flugangst verspürt. Reinatmen in die Angst hatte geholfen und alles in Relation gehalten. Sicher hatte der Flug in Businessclass geholfen, die Angst im Handgepäck zu verstauen.  Wieder auf dem Boden der Erde ging es dann über Dorf, Stock und Stein gefühlte weitere drei Stunden von Hamburg nach Güstrow. Das könnte wesentlich schneller gehen, da dieses letzte Stück der Reise sich immer wie Kaugummi zieht.

Irgendwann angekommen wurde sich dann geherzt und begrüßt. Ein Schluck Wein und ab ins Bett. Diese erste Nacht in der Heimat haben Thomas und ich zusammen verbracht. Drum herum war beinahe alles beim Alten. Die Treppe, das automatische Licht, die erste Kälte auf dem Boden, der vertraute Geruch im Zimmer und die undichte Dusche mit anschließender Überschwemmung im Bad. Kuschelig war es dennoch und heimelig sowieso.

Der erste Morgen war grau, obwohl es schon 9 Uhr war, sah es aus, als ob es 6 Uhr in der Früh war. Ich habe mich nicht daran gestört und fand es die ganze Zeit schön. Es wurde die ganzen 2 Wochen niemals wirklich hell. Manchmal hatte es den Anschein, als ob die Sonne auch im Sommerurlaub war. Endlich mal grauer Himmel, so wie das Leben, in dem nicht immer alles BLAU ist.

Wie auch immer, es war Heilig Abend. Von Schnee war weit und breit nichts zu sehen, und war auch nicht zu erwarten. Also raus und ab zu Mama, Geschenke einpacken und nebenbei in der Wohnstube mit Mama quatschen. Vati war nicht da und kam auch nicht. Sein Bild erinnerte an all das, was im letzten Jahr passiert war. Kleine Engel stehen schützend unter seinem Bild.Und die letzte Rose, die Mutti von ihm zum Geburtstag bekommen hatte, sieht immer noch wie frisch getrocknet aus. Thomas und ich waren am Grab meines Vaters und verweilten in Gedanken an ihn. Dann Kirche, Kinder, Kälte, Abendessen und Bescherrung und wurden in genannter Reihenfolge abgearbeitet. Interessante Beobachtungen waren zu machen und wollten verarbeitet werden. Am Ende des Abends dann zu Sister und Family. Dort gab es dann eine kräftige Bescherrung mit Würfeln und vielen anderen Überraschungen.Thomas fuhr wieder zurück zu seinen Eltern und damit begannen die Nächte unserer Trennung im Schlaf.

Die Weihnachtstage waren bestückt mit Herzlichkeiten, Familiensinn, Freude, Ruhe und Entspannung. Wer den Film 'Das FEST' kennt, kann sich vorstellen, dass es auch davon etwas zu erleben gab. Traditionell am ersten WT gab es Brunch und Ente zum Mittag. Außerordentlich lecker. Danke Mama und Sister. Der frühe Nachmittag frohlockte mit einem Mittagsschlaf. Wobei, ich habe schon vergessen, ob wir das denn auch gemacht haben. Am 2. WT gingen wir am Abend dann alle, inklusive Thomas' Familie, zum Essen im Restaurant. Im Keller und ohne Musik gab es dann Schweigen und den ein oder anderen Versuch, ein Gespräch entstehen zu lassen. Das Fotografieren und Essen hatte die Aufmerksamkeit von der teilweise etwas starren Vielsamkeit weg geführt und den Abend aufgelockert. Als dann die Restaurantbesitzerin bemerkte, dass die Weihnachtsmusik ja gar nicht angemacht wurde, war der Abend schon fast zu Ende.

Dann wieder zurück zur Normalität zwischen den Feiertagen. Weihnachten war vorbei und schon warteten die nächsten Herausforderungen. Freunde treffen, Geburtstag feiern, Sport machen, und natürlich Essen. Zum Glück hatte meine Mutter mir Laufschuhe geliehen, da ich meine vergessen hatte. So war ich kleidungstechnisch mit Geborgtem von Sister und Mama ausgestückt. Der erste Lauf war atemlos und machte mir sehr deutlich, dass das Rauchen im letzten Jahr bereits zu Kurzatmigkeit geführt hatte. Da musste ich tatsächlich doch auch einmal oder zweimal oder sogar dreimal anhalten und gehen. Tai Chi Übungen sorgten für Atemluft und ermöglichten das Weiterlaufen. In den kommenden Tagen dann war alles wieder gut. Mit Aspirin und Coladoping gab es kein Halten mehr. Herrlich. Tai Chi im Wald war dennoch drin und hat für Spaß gesorgt.

Unser Sylvester haben wir in Berlin verbracht. Am 30. Dezember sind wir nach Berlin. Mit dem Auto auf die Autobahn, mal wieder schnell fahren und mit Erinnerungen an alte Zeiten verbinden. So wie früher. Thomas und ich hatten uns verabredet mit Freunden in Berlin. Thomas war klettern und ich hatte einen interessanten Nachmittag mit R. Angekommen im Prenzlauer Berg stellten wir erleichtert fest, dass die Parkautomaten außer Betrieb waren und hatten dann ganz entspannt unseren Kaffee in unserem favorisierten Restaurant HILDE zu uns genommen. Klasse. Ganz schnell hatte ich Verbindung mit meinem Gefühl von Freiheit und unglaublichen vielen Möglichkeiten in dieser Stadt. Dann trafen wir uns mit einem Freund, der in P-berg seit kurzem eine 1 Zimmer Wohnung hatte. Dort konnten wir die Tage verweilen und haben es uns so richtig gut gehen lassen. Ach, war das herrlich. Wir konnten uns gar nicht wieder beruhigen. Die erste Nacht haben wir mit G und seiner Familie auf dem Fußboden in der 21 Quadratmeter Wohnung geschlafen. Mit Kissenschlachten und diversen Albereien tobten wir uns in die erste Nacht in Berlin. Das Frühstück haben wir immer bei HILDE ausgiebig genossen.

Am Sylvesterabend dann das Treffen mit weiteren und anderen Freunden. In Weißensee. Dank unserer über alles geliebten 'Nachbarn Den Eisis', die den Abend fantastisch organisisert hatten, hatten wir viel Spaß gehabt. In der Weißenseer Strandbar haben wir Zigaretten geschlaucht, Sekt getrunken und zugesehen, wie so manch eine/r ins Wanken geriet. Die heisse Soljanka zum Abschluss bei Eisis in der Wohnung war das Tüpfelchen auf dem I und ließ einen außerordentlich schönen Jahreswechsel ausklingen.

Die Aufnahme in den engen Kreis der sexy Mädchen ließ uns dann auch wirklich dazu gehörig fühlen. Das Ritual ging so: WIE KOMMEN WIR ZUSAMMEN? STERNENFÖRMIG. UND WIE GEHEN WIR AUSEINANDER? STERNENHAGELBLAU. UND WARUM SIND WIR SO STERNENHAGELBLAU? WEIL WIR SO SEXY SIND. CHEERS. Dieser Spruch und dieses Prozedere ist ein echter Insider und wird nur denen etwas sagen, die dabei waren. Es war jedenfalls ein lustiger Moment. Auf dem Weg zurück in den P-berg sah es auf den Straßen und Gehwegen aus, als ob Krieg ausgebrochen war. Unglaublich was da verschossen wurde.

Neujahr haben wir ausgeschlafen, gefrühstückt, mit Eisis weiter gefrühstückt und sind dann wieder auf die Piste. Einfach rum fahren. Im Regen. Ach Berlin. In die Ausstellung und dann noch ein kuschliger Mittagsschlaf. Am Abend dann zu Eisis zum Abendbrot und Ausklang unseres Aufenthaltes in Berlin. Die letzte Nacht brach an, und nährte die Sehnsucht nach Mehr von Berlin. So 'mussten' wir noch einmal zu HILDE :-), und dann auch noch zu DUSSMANN. Oh mein Gott! Auf unserer Rücktour nach Gü wurde uns klar, was für ein schönes und priviligiertes Leben wir haben. Beschwehren können wir uns nicht.

Interessant waren vor allem die vielen Begegnungen in Familie und mit Freunden. Das direkte Erleben gestörter und ungestörter bzw. funktionierender Kommunikation war unglaublich erfrischend. Bald erscheint  darüber ein eigenständiger Block. Zickenalarm meinerseits, dass Andichten von was ich will bzw. nicht will, das Fremdeln, das Schweigen, die Tränen, und die Wehwehchen. Dazu dann später viel mehr.

Tuesday, January 3

Neujahrsansprache 2012

Live aus dem HILDE


Liebe Freunde!

3 Tage jung ist das neue Jahr, welches zudem ein Schaltjahr ist. Also einen Tag mehr für Familie, Freunde, Freude, Gesundheit, Pläne, Reisen, Bücher, Faulenzen, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Einsamkeit, Zweisamkeit, Zweifel, Mut, Auseinandersetzung, Herausforderung, Gedanken, Emotionen, Magie, Energie und Frieden. Ach, da könnte ich noch so einiges an Begriffen anfügen, umstellen, in Ordnung bringen usw. Vielleicht findet ihr beim Lesen einen Begriff von den aufgeführten, der für Euch für dieses kommende Jahr steht. Vielleicht vermisst Ihr etwas, was hier nicht aufgelistet ist und fügt es in Gedanken dazu. Dazu seid Ihr herzlich eingeladen und willkommen.


Happy new year! Und danke an alle, an Euch alle, die sich die Mühe gemacht haben, uns zu beherbergen, zu bewirten, uns auszuhalten, zu treffen und einen Moment Eures Lebens mit uns zu teilen.